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Synonyme: Aspartam, E951, Aspartam, Aspartame

Aspartam besteht aus den beiden Aminosäuren (Eiweißbausteinen) Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen süß schmeckenden Kristalle haben einen ca 200-mal süßeren Geschmack als Haushaltszucker (Saccharose). Aspartam verliert seine Süßkraft bei großer Hitze und in Gegenwart von Säuren. Aus diesem Grund findet Aspartam anwendung in Kaltspeisen und Kaltgetränken, jedoch niemals beim Kochen und Backen. Der menschliche Organismus spaltet Aspartam in seine Bestandteile auf und verwertet die Stoffe. Nach der Aufspaltung liefert der Stoff Eiweiß mit einem Energiewert von Energie (17Kj bzw. 4 kcal/g). Dies sieht auf den ersten Blick nicht sehr wenig aus, da Aspartam aber wegen seiner starken Süßkraft nur in sehr geringen Mengen eingesetzt wird, leistet es keinen nennenswerten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung.

Die Lebensmittelindustrie hat Aspartam als Süßstoff für die Herstellung von zuckerreduzierten Lebensmitteln entdeckt. Aspartam wird sowohl einzeln als auch in Kombination mit anderen Süßstoffen verarbeitet. In zuckerhaltigen Kaugummis beispielsweise wird Aspartam, Aufgrund seiner verstärkenden Wirkung auf Zitrus- und Fruchtaromen hat, als Geschmacksverstärker verwendet.
Aspartam wurde als Süßstoff unter anderem unter den Markennamen NutraSweet, Canderel, Equal, Spoonful, Sanecta und Euqal-Measureim in den Handel gebracht.

Herstellung:

Aspartam wird durch chemische Reaktion aus Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol hergestellt. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismengentechnisch veränderter Organismen ist möglich. Aspartam wurde im Jahr 1965 durch Zufall von dem Chemiker James Schlatter entdeckt, als er eine Medizin gegen Geschwüre für die Firma G.D. Searle Company getestet hat.

Wo wird Aspartam eingesetzt?

Aspartam ist für folgende Lebensmittel mit der entsprechenden Maximaldosierung zugelassen. Dazu gehören unter anderem:

energiereduzierte bzw. zuckerfreie Getränke ohne Alkohol (max. 600 mg/l)
energiereduzierte bzw. zuckerfreie Desserts (max. 1.000 mg/kg)
energiereduzierte bzw. zuckerfreie Süßwaren (max. 2.000 mg/kg)
energiereduzierte bzw. zuckerfreie Brotaufstriche, Marmeladen, Konfitüren, Gelees (max. 1.000 mg/kg)
süßsaure Obst- und Gemüsekonserven (max. 300 mg/kg)
süßsaure Fisch-, Meeres- und Weichtierkonserven (max. 300 mg/kg)
Knabbererzeugnisse aus Getreide oder Nüssen (max. 350 mg/kg)
Alkoholische Getränke (max. 600 mg/kg)

Aspartam und der ADI Wert (acceptable daily intake):

Als Maß für die Menge eines Zusatzstoffes, die mit größter Wahrscheinlichkeit gesundheitlich unbedenklich ist, hat sich

der ADI-Wert etabliert. Aspartam hat einen ADI Wert von 40 mg/kg Körpergewicht. Umgerechnet bedeutet das, dass ein 70 kg schwerer Mensch täglich 266 Süßstofftabletten oder 26,6 Liter Cola Light an einem einzigen Tag konsumieren müsste um den Grenzwert zu erreichen.

Gefahren:

Da Aspartam im Zuge des Stoffwechsels in seine Bausteine Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) und Methanol (10%) zerlegt wird, ist es für für Menschen, die mit Phenylketonurie leben nicht geeignet. Die Anreicherung der Aminosäure Phenylalanin kann im Körper zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen. Lebensmittel, die den Süßstoff Aspartam enthalten, tragen daher den Warnhinweis “enthält eine Phenylalaninquelle” bzw. “mit Phenylalanin”.

Jede dieser Chemikalien (Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol) birgt ein Gesundheitsrisiko.

Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Aspartam gesüßten Lebensmitteln und der Entstehung von Krebserkrankungen wird seit geraumer Zeit diskutiert. Eine im Jahr 2005 veröffentlichte Studie des Europäischen Ramazzini-Instituts (Bologna, Italien) legt einen solchen Zusammenhang nahe. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) überprüfte vor diesem Hintergrund erneut alle bis dahin vorliegenden Daten zu Aspartam sowie die Studie des Ramazzini-Instituts. Auf dieser Grundlage stuft die EFSA den Süßstoff weiterhin als unbedenklich ein (EFSA-Q-2005-122). Jedoch wird ASpartam nicht nur in Zusammenhang mit Krebserkrankungen diskutiert, sondern auch mit vielen anderen Krankheiten.

Aufgrund von heftigen Dikussionen um das Thema Aspartam und seine Rolle als möglicher Krankheitsauslöser für alle möglichen Krankheiten sieht man immer häufiger den Werbeslogan “Aspartamfrei” auf diversen Nahrungsergänzugsmitteln.
Mittlerweile gibt es sowohl eine große Anzahl an Studien die Behaupten das Aspartam Gesundheitsschädlich ist, wie auch entsprechende Studien, die eine Aspartam gewisse Unbedenklichkeit bescheinigen.

Süßstoff Aspartam und seine Nebenwirkungen

Bereits im Februar 1994 wurde vom amerikanischen Department of Health and Human Services des National Toxicology Programms (NTP) berichtet das 90 verschiedene Symptome vorliegen, die durch Aspartam verursacht werden können. Hierzu zählen unter anderem: Kopfschmerzen/Migräne, Schwindelgefühle, Anfälle, Übelkeit, Starrheit, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Hautausschläge, Depression, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Sehschwierigkeiten, Hörverlust, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Atmungsschwierigkeiten, Beklemmungen, undeutliche Aussprache, Geschmacksverlust, Tinnitus, Schwindelanfälle, Gedächtnisverlust und Gelenkschmerzen.

Außerdem ist es möglich, dass folgende chronische Krankheiten durch die Einnahme von Aspartam verschlimmert oder ausgelöst werden: Gehirntumore, Multiple Sklerose, Epilepsie, chronische Müdigkeit, Parkinson, Alzheimer, geistige Behinderung, Lymphgefäßerkrankungen, Geburtsfehler, Blutgerinnungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Diabetes.

So verursachen Asparagin und Glutamin/Glutamat Schäden:

Asparagin und Glutamin fungieren als Neurosender indem sie die Übermittlung von Information von Neuron zu
Neuron im Gehrin vereinfachen. Zu viel Asparagin oder Glutamin im Gehirn tötet bestimmte Neuronen, indem diese zu viel Calcium in den Zellen zulassen. Durch diesen Calciumzufluß wird die Bildung von übermäßigen Mengen freier Radikale gefördert, welche die Zellen töten. Die Beschädigung der Nervenzellen, die durch zu viel Asparagin und Glutamin verursacht werden kann, ist der Grund weshalb sie auch Reiztoxine genannt werden. Sie überreizen oder überstimulieren die Nervenzellen bis sie ab stirbt.

Die Bluthirnschranke, eine Barriere im Gehirn die normalerweise das Gehirn vor übermäßigen Mengen an Glutamin und Asparagin sowie allgemein vor Giften aus dem Blut schützt, ist während der Kindheit nicht voll entwickelt, und schützt dadurch nicht alle Teile des Gehirns. Durch zuviel Glutamin und Asparagin werden die Neuronen zu zerstört. Über 85% der Nervenzellen können in einem bestimmten Teil des Gehirns absterben, bevor klinische Symptome einer chronischen Krankheit bemerkt werden.

Literatur:

Dr. Russell B. Bhylock, Prof. der Neurochirugie der Medizinischen Universität von Mississippi, hat ein Buch herausgegeben, das die Schäden der übermäßigem Einnahme von Asparagin-Säure aus Aspartam detailliert beschreibt. Aspartam besteht zu 40% aus dieser Asparagin-Säure (-CH2COOH); Glutamin-Säure ist zu 99% Monosodiumglutamat (MSG). Der von MSG verursachte Schaden wird auch in Blaylocks Buch behandelt. Blaylock führt Referenzen von fast 500 Wissenschaftlern auf, um zu zeigen, wie übermäßige Mengen von freien radikalen Aminosäuren wie Asparagin-Säure und Glutamin-Säure in unseren Nahrungsmitteln ernste chronische neurologische Störungen und viele andere akute Symptome verursachen können.

Aspartam wird in Amerika in vielen Nahrungsmitteln ohne Deklaration beigefügt. Die Anzahl der Produkte beläuft sich auf über 9.000. In Deutschland ist Aspartam in Nahrungsmitteln durch die Information: “enthält eine Phenylalaninquelle” oder “mit Phenylalanin” erkennbar.

Folgende Symptome können Anzeichen einer erhöhten Aspartambelastung sein:

Muskelschmerzen (Fibromyalgie), Krämpfe, einschießende Schmerzen, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gelenkschmerzen, Depressionen, Panikattacken, verwaschene Sprache, unscharfes Sehen, Gedächtnisschwund. Aspartam verändert den Stoffwechsel der Hirnnervenzellen. Dies führt zu epilepsieähnlichen Erscheinungen. Parkinson Kranke haben einen verminderten Dopamingehalt, der durch Aspartam zusätzlich gesenkt wird. Aspartam wurde ursprünglich als Mastmittel entwickelt, weil es das Sättigungszentrum im Gehirn außer Funktion setzt. Aspartam ist also kein Diätmittel, sondern eher das Gegenteil - es fördert die Fettablagerung und das frei werdende Formaldehyd wird in den Fettzellen gelagert.

Eine Studie des Department of Health and Human Services vom April 1995 belegt folgende Nebenwirkungen von Aspartam:

* Allergische Reaktionen
* Angstzustände
* Arthritis
* Asthma
* Asthmatische Reaktionen
* Atembeschwerden
* Brennen der Augen und des Rachens
* Chronische Müdigkeit
* Chronischer Husten
* Depressionen
* Durchblutungsstörungen
* Durchfall
* Durst oder Hunger
* Erbrechen
* Extremer Gedächtnisverlust
* Gehirnkrebs (nachgewiesen)
* Gelenkschmerzen
* Gewichtszunahme
* Gliederschmerzen und Beschwerden
* Haarausfall
* Herzrythmusstörungen
* Hoher Blutdruck
* Hörbeschwerden
* Hüftschmerzen
* Impotenz und Sexualprobleme
* Infektionskrankheiten
* Juckreiz und Hautbeschwerden
* Kehlkopfentzündung
* Konzentrationsschwierigkeiten
* Kopfschmerzen
* Menstruationsbeschwerden und Zyklusveränderungen
* Migräne
* Müdigkeit
* Muskelkrämpfe
* Nervöse Beschwerden
* Panikzustände
* Persönlichkeitsveränderungen
* Phobien
* Probleme der Blutzuckerkontrolle ( Hypoglykämie und Hyperglykämie)
* Schlafstörungen
* Schluckbeschwerden
* Schmerzen beim Urinieren
* Schwellungen
* Schwindelanfälle
* Sehbeschwerden
* Sprachstörungen
* Tinnitus
* Tod
* Übelkeit und Zittern
* Unterleibsschmerzen

seit das Patent der Firma “Monsanto” bzw. der Tochterfirma “Kelco” ausgelaufen ist Aspartam in mehr als 9000 Produkten verteilt auf über 90 Länder enthalten.

Chemische Informationen:

Molekularformel: C14H18N2O5
Molekulargewicht: 294,31 g·mol–1
N-(L-α-Aspartyl)- L-phenylalanin- methylester, (S,S)-N-(α-Aspartyl)-phenylalanin- methylester, H-Asp-Phe-OMe